Fahrradstraße Rü, öffentliche Vorlage im Ratsinformationssystem der Stadt

Zitat aus der Vorlage: Sachverhaltsdarstellung 1. Anlass Die Stadt Essen hat das Ziel, bis 2035 einen gesamtstädtischen Radverkehrsanteil von 25 % zu erreichen. Eine der Maßnahmen mit dem dieses Ziel erreicht werden soll, ist die Ausweisung von Fahrradstraßen. Mittelfristig soll dabei eine Anzahl von 100 Fahrradstraßen erreicht werden. Essen ist darüber hinaus eine von mehreren … Weiterlesen …

Bürgerinformationsveranstaltung zur Planung „Rüttenscheider Straße – Einrichtung einer Fahrradstraße“

Bürgerinformationsveranstaltung zur Planung „Rüttenscheider Straße – Einrichtung einer Fahrradstraße“ Am Mittwoch, 26. Februar, von 17 bis 19 Uhr, im Rathaus Essen, Porscheplatz 1, 1.OG Ratstrakt, im Ratssaal. 18.02.2020 Im Rahmen des Lead City-Programms der Stadt Essen soll die Rüttenscheider Straße zu einer Fahrradstraße umgewandelt werden. Hierzu hat ein Ingenieurbüro Umsetzungsmöglichkeiten und Maßnahmen erarbeitet, die am … Weiterlesen …

Land, Stadt Essen und DUH schließen Vergleich zur Luftreinhalteplanung Essen

Ministerin Ursula Heinen-Esser: Die Stadt Essen setzt ein ambitioniertes Maßnahmenbündel zur Einhaltung der Grenzwerte um / Der Vergleich ist eine gute Basis für weitere anstehende Verhandlungen 05.12.2019 Das Land Nordrhein-Westfalen, die Stadt Essen und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) haben sich vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster auf einen Vergleich zur Umsetzung des Luftreinhalteplans Essen geeinigt. „Die … Weiterlesen …

Die Rü wird Fahrradstraße

Was ist eigentlich eine Fahrradstraße? Eine Fahrradstraße ist eine Straße die für Fahrradfahrer vorgesehen ist. Andere Fahrzeuge als Fahrräder dürfen eine Fahrradstraße nicht befahren, außer es ist durch ein Zusatzzeichen erlaubt. Durch Zusatzzeichen können zum Beispiel nur Anlieger oder gennerell PKW zugelassen sein. Fahrradstraßen werden durch das Verkehrszeichen 244.1 gekennzeichnet. Das Zeichen 244.2 kennzeichnet das … Weiterlesen …

Rat beschließt Bau und Baubeginn der Maßnahme „Umweltsensitive Steuerung Alfredstraße“

11.12.2019 Der Rat der Stadt Essen hat in seiner heutigen (11.12.) Sitzung den Bau und Baubeginn der Umweltsensitiven Ampelsteuerung auf der Alfredstraße im Stadtteil Rüttenscheid beschlossen. Sie ist Bestandteil des gerichtlichen Vergleiches zwischen der Deutschen Umwelthilfe (DUH), dem Land Nordrhein Westfalen und der Stadt Essen zur Vermeidung von Fahrverboten. Die Umweltsensitive Ampelsteuerung soll je nach … Weiterlesen …

Masterplan Verkehr Essen 2018

Im letzten Jahr wurde ein Büro für Stadtplanung aus Hilden (https://www.buero-stadtverkehr.de/unternehmen.html) mit der Erstellung des Masterplan Verkehr Essen beauftragt. Dieser Masterplan resultiert aus dem Green City Programm des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur (Scheuer-Ministerium) und hat folgendes Ziel: „In einem zweistufigen Verfahren wurden zunächst strategische Ausarbeitungen der Kommunen in Form sogenannter Masterpläne bzw. Green-City-Pläne … Weiterlesen …

Verkehrswende im Ruhrgebiet? Unbedingt!

Projekt Neue EmscherMobilität (NEMO) Verkehrswende? Unbedingt! Aber warum gerade im Ruhrgebiet? Die Infrastruktur in Ballungsräumen ist primär auf Autoverkehr ausgelegt, so auch im Ruhrgebiet. Voraussetzung einer erfolgreichen Verkehrswende ist ein neues Mobilitätssystem: Emissionsarme Verkehrsträger müssen vernetzt werden und den Menschen neue Nutzungsmuster ermöglichen. Das Projekt Neue EmscherMobilität (NEMO) soll im Zuge des Emscher-Umbaus Impulse für … Weiterlesen …

Grünflächen sind Millionen wert

Grün in der Stadt ist nicht nur wichtig für die Erholung der Menschen, es trägt u.a. auch dazu bei, Hitzewellen abzu­mil­dern, oder ist ein wichtiger Standortfaktor. Wissen­schaft­ler des Instituts für ökolo­gische Wirtschaftsforschung (IÖW) kommen zu dem Schluss, dass solche „Ökosystemleistungen“ von Grünflächen für die Gesellschaft Millionen wert sind. „Stadtgrün steht vielerorts unter Druck, etwa seitens … Weiterlesen …

Gemeinwohl: Konsequenzen für die Planung?

In Zeiten rasanten Wandels und komplexer Zusammenhänge wird der Ruf nach der Gemeinwohl-Verpflichtung laut. Dabei hat der Begriff in vielen Disziplinen Konjunktur. Stadt- und Raumplaner streben bei ihrer Arbeit idealerweise den nachhaltigen Ausgleich unterschiedlicher Raumansprüche an und damit das Wohl der Allgemeinheit. Das Grundgesetz schützt das Eigentum, verweist aber ebenfalls auf die damit einhergehende Verantwortungspflicht. Ob es um Daseinsvorsorge und zukunftsfähige Mobilität, um bezahlbares Wohnen und sozialen Ausgleich oder um wirtschaftlichen Strukturwandel, nachhaltige Freiraumentwicklung oder gesellschaftliche Teilhabe geht: die Gemeinwohlorientierung ist in der Planung zu einer Richtschnur geworden und Bestandteil vieler raumbezogener Förderinstrumente und Modellprojekte.

Link zur Website des BBSR, aus der dieser Textabschnitt zitiert ist

Urbane Strategien zum Klimawandel: Immobilien- und wohnungswirtschaftliche Strategien und Potenziale zum Klimawandel

Projekt des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und  Raumforschung, Zeitraum Dezember 2009 – Oktober 2014

Während Maßnahmen zum Klimaschutz wie z.B. energetische Sanierung, Einsatz regenerativer Energien und Energiemanagementmethoden, schon seit einigen Jahren intensiv diskutiert und auch umgesetzt werden, rückt das Thema Klimaanpassung in der Immobilienwirtschaft erst nach und nach in das öffentliche Bewusstsein. In jüngster Zeit werden immer mehr Stimmen vernehmbar, die bei der Immobilien- und Wohnungswirtschaft eine Betroffenheit gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels konstatieren. So wird angenommen, dass von den Auswirkungen des Klimawandels auch der Wert von Immobilienanlagen nicht unberührt bleiben wird und als „sicher“ geltende Standorte und Lagen mittel- bis langfristig besonders nachgefragt werden. Die Einflüsse des Klimawandels auf das Marktgeschehen und die Strategien der Marktakteure sind demnach im Begriff stärker ins Bewusstsein der Immobilien- und Wohnungswirtschaft zu treten. Ein frühzeitiges Risikomanagement, um den Auswirkungen von Extremwetterereignissen wie Starkniederschläge, Stürme oder lang anhaltende Hitzeperioden, zu begegnen und deren Folgen abschätzen und mindern zu können, wird daher zunehmend an Bedeutung gewinnen. Hierzu sind für die Immobilien- und Wohnungswirtschaft nutzergerechte Instrumente und Informationssysteme notwendig, die auf Basis von belastbaren Daten aus der Klimaforschung zur Entwicklung von Handlungsansätzen herangezogen werden können.

Link zum Artikel auf der Website des BBSR